Mittwoch, 19. November 2008
Liebe Brigitte,
dass Ihr Lieder verschenkt ist ja ganz nett. Dass "Bartels Beste - für den Herbst" über iTunes verteilt werden ist auch o.k. Aber, aber, aber: das CD-Cover. Au weia. Wer hat Euch das denn gebastelt? Fragen wir zunächst mal wofür ist das PDF-Cover? Ich würde sagen zum Ausdrucken. Und dann? Ich würde sagen zum in die CD-Hülle legen. "Ach so" müsste jetzt jemand bei Euch ausrufen, denn so war das offenbar nie geplant. Die Frontseite endet unten weiß auf weißem Papier. Wer soll das gescheit ausschneidern können, wenn auch keine Schnittmarken da sind? Was nützt das schönste Design, wenn es dann im Wellenschnitt ausgeschnitten wird? Wer malt sich die Ränder schon mit Bleistift auf? Und die Rückseite? Keine Ahnung, welche Formate Eure CD-Hüllen haben, aber ich habe keine, bei der das Frontcover die gleiche Größe wie die Rückseite hat. Eures weist diese verblüffende Eigenschaft jedoch auf. Die Rückseite ist aber im Normalfall weniger hoch und dafür etwas breiter - ganz elegant gleich mit Umklappstreifen für die Seitenbeschriftung. Klar, ich kenne Eure Ausrede: "Nee, das ist doch keine Rückseite der Hülle, das ist die Rückseite der Frontseite, zum Umklappen." Da muss ich dann doch gleich weiter optimieren: warum dann zwei PDF-Seiten, das hätte dann auf eine gehört. So muss ich etwas ausschneiden (s.o.) und dann zusammen kleben. Also Leute, gebt's zu, da hat jemand einfach aufgehört zu denken. Tz, tz, tz, ich begreif's nicht.
Dienstag, 21. Oktober 2008
Liebe Stadt Freiburg,
ich habe mit dem folgenden Problem eigentlich gar kein Problem, aber ein Problem zu beobachten reicht mir schon, um Verbesserungsvorschläge zu unterbreiten. Es geht um das Parken in Freiburg. Ich habe das Problem nicht nicht weil ich kein Auto habe, sondern weil ich einen Anwohnerparkausweis besitze. Mit dem habe ich nur andere Probleme als dieses hier. Worum es geht? Die Parkscheinautomaten teilen sich nicht korrekt mit - meiner Ansicht nach. Immer dann, wenn Parkplatzsuchende fündig wurden und brav zum Automaten gehen, setzen sie ein rätselndes Gesicht auf, wenn dies in Zeiten geschieht, in denen nichts bezahlt werden muss. Auf dem Display der Automaten erscheint dann nämlich so ein Satz wie "Bezahlen gerade nicht möglich, beachten Sie xy". Warum müssen all jene, die besonders gerne zahlen so in Verwirrung gestürzt werden? Warum sagt der Automat nicht einfach und richtiger "Bezahlen gerade nicht nötig"? Oder noch besser: Solarstrom sparen und das Ding in den gebührenfreien Zeiten ganz ausschalten? Ich habe auf jeden Fall das Gefühl, da lässt sich was verbessern.
Dienstag, 30. September 2008
Liebe Philips,
entweder gibt es bei Euch was zu verbessern oder ich hab was nicht verstanden. Bei Eurem DVB-T-Receiver DTR220 scheint es doch tatsächlich so zu sein, dass eine wunderhübsche LED, die nur gaaaaanz wenig Strom braucht, immer dann leuchtet, wenn das Gerät aus ist (siehe FAQ bei Philips Support). Naja, das mit dem wenig Strom relativiert sich, da das schicke Teil 7 W im Betrieb braucht und 5 W im Standby. Aber da die Welt ja ohnehin wegen dem nahenden Klimakollaps bald unter geht, wenden wir uns wieder der LED und ihrem Leuchten zu. Warum macht sie das überhaupt? Kann es einen Sinn ergeben, dass die immer dann leuchtet, wenn das Gerät aus ist? Finde ich dann den Receiver besser, wenn es dunkel ist? Verbessert das Blau die Stimmung (dann könnte sie doch immer an sein)? Den einzigen Sinn, den ich darin vermuten könnte, wäre, dass das Blau Fernsehlust erzeugt (Achtung! Zur Fernsehlust gibt es schon ein Patent 6,766,524 von WebTV Networks bzw. nun wohl Microsoft.). Bis das geklärt ist, würde ich die umgekehrte Varianten bevorzugen. Da leuchtet was, damit ich weiß, dass was an ist und ich was ausschalten muss. Dass da etwas leuchtet, um mir zu sagen: "Hallo, ich bin aus!", das halte ich für ziemlich misslungen.
Freitag, 12. September 2008
Liebe Lenovo,
Euer X61 Tablet PC ist im Grunde eine feine Sache, auch wenn ich mich mit dem IBM-Design der Notebooks, das sich nun in den Tablets fortsetzt nie so recht anfreunden konnte. Aber darum soll es heute nicht gehen. Vielmehr geht es um das wichtigste Teil eines Tablets (so lange es kein Dell Latitude XT ist, das sich mit dem Finger bedienen lässt): den Stift. Es ist ja toll, dass der nicht altertümlich angebunden ist, wie bei anderen, aber ohne Schnürchen geht er halt doch leicht verloren. Meiner liegt jetzt auch irgendwo rum und ich muss das Suchen anfangen. Wie geht es besser? Rechner piepsen doch bei jedem Zipperlein, warum meldet sich ein Tablet nicht, wenn er ausgeschaltet wird und ruft nach seinem Stift? Von mir aus kann auch der Stift nach dem Tablet rufen, aber deren Zusammengehörigkeit müsste sich doch irgendwie Festigen lassen. Wenn Ihr mehr Ideen braucht, sagt Bescheid.
Dienstag, 26. August 2008
Lieber RVF,
für alle uneingeweihten sei zunächst mal erläutert, dass der RVF in ganzer Länge "Regio-Verkehrsverbund Freiburg" heißt. Ihr habt ja ganz wunderbare Bähnchen, sie sich lieblich um den Kaiserstuhl und die ganze Gegend schlängeln. Aber Ihr habt auch Automatenmonster. Vom ersten Anschein her für den seichten Fahrkartenverkauf gedacht, wird rasch klar, dass sie ein unendlicher Quell bis ins Mark erschütternder Enttäuschungen sein können - nein sind. Konkret: nach einer Radtour mit Kind und Kegel wollte uns der Aparillo vier Fahrkarten für zwei Erwachsene und zwei Fahrräder für zusammen 13,60 Euro nicht mit einem Schein zu 20 Euro bezahlen lassen, denn jedes Kärtchen muss bitteschön einzeln mit kleinerem Geld gezahlt werden. Durch die weißglühende Wut hindurch scheinend sehe ich da natürlich gleich eine Marktlücke: Wechselstuben neben jedem Haltepunkt oder passend zu den mobilen Brezelverkäuferinnen im Zug, was nichts bringt, da es dort ja keine Fahrkarten gibt - würde aber ins Bild passen, da direkt neben dem RVF-Automaten (Gottenheim) ein DB-Automat stand mit einem aufgeklebten Zettel "Fahrkarten gibt es nur im Zug".
Also auch hier die Frage, warum so viel Optimierung unterlassen wird: Warum kann der Automat nicht mehrere Karten gleichzeitig verkaufen, dann wäre auch der Mindestpreis pro Schein erreichbar? Warum nicht mehr Geld in die Kiste stecken und auch mal einen 20er erlauben? Warum nur Geldkarte, ab 10 Euro kann ich auch im Supermarkt die EC-Karte nutzen? Oder ganz modern: Handyticket? Oder ganz altmodisch: doch Fahrkarten im Zug oder gar beim Fahrer?
Also auch hier die Frage, warum so viel Optimierung unterlassen wird: Warum kann der Automat nicht mehrere Karten gleichzeitig verkaufen, dann wäre auch der Mindestpreis pro Schein erreichbar? Warum nicht mehr Geld in die Kiste stecken und auch mal einen 20er erlauben? Warum nur Geldkarte, ab 10 Euro kann ich auch im Supermarkt die EC-Karte nutzen? Oder ganz modern: Handyticket? Oder ganz altmodisch: doch Fahrkarten im Zug oder gar beim Fahrer?
Montag, 28. Juli 2008
Liebe IKEA,
ohne Zweifel sind die IKEA-Sachen von oft ganz eigenen Charme. Und auch die Namen sind häufig apart. Dass jedoch der Teppichname HELSINGÖR korrekt übersetzt wird mit "Tod der tausend Schafe" hättet Ihr dazu schreiben sollen. So ist der - nun ja, sind wir mal höflich - "Geruch" der Bodenbedeckung sowas von beeindruckend, dass man die Zottelherden nicht nur riecht sondern auch zu hören oder gar zu sehen glaubt. Wer sich auf Geruchsdefinitionen nicht so versteht, mag so allerhand unter dem Teppich vermuten, vom Dreck der letzten 20 Jahre bis zur 2 mm flach ausgewalzten Großmutter. Naturprodukte hin oder her, hier wäre Lüften vor dem Verkauf angesagt gewesen. Oder perforiert doch einfach die Verpackung (falls Ihr es in eurem Laden dann noch aushaltet). Oder legt Nasenstöpsel für die Neueigentümer und deren Gäste der nächsten 8 Woche bei. Oder lasst Euch sonst was einfallen. Aber dieses Geruchsobjekt ist auf jeden Fall optimierbar.
Donnerstag, 17. Juli 2008
Lieber dm,
ihr habe ja ganz tolle Sachen im Regal und auch eure eigene DM Marke ist vermutlich nicht von schlechten Eltern. Zum Beispiel "Denk mit" klingt echt toll. Aber machen die das auch? Nee, leider nicht immer. Euer "Denk mit" Klarspüler für Geschirrspülmaschinen ist mal wieder so verpackt, dass wohl keiner von Euch das je benutzt. Sieht ja durchdacht aus, dieser Rausziehdeckel mit dem Schnäbelchen, mit dem man dann wohl dosiert seine Haushaltshilfe befüllen kann. Aber ist Euch denn noch nie aufgefallen, dass dabei trotzdem immer eine ordentliche Ladung vorbei geht? Der Klarspüler ist sowas von flüssig, dass sich die Flasche, je voller je doller, kaum kippen lässt. So und wo ist nun der Einfüllstutzen in der Maschine? Meist in der Tür. Die muss dann offen sein und zwar ganz. Man muss also ein an Boden befindliches Löchlein mit einem sehr variablen Klarspülerstrahl treffen. Das klappt nur bedingt und wer ist schuld? Die Entwicklermänner, die das selbst nie nachfüllen. Also entweder neuen Ausguss erfinden oder den Klarspüler eindicken, denn den Verschluss habt Ihr Euch natürlich faul vom Spülmittel abgeschaut - das aber, liebe Leute ist deutlich dickflüssiger und muss nirgends eingefüllt werden. Ich bin also wieder einmal völlig ratlos.
Samstag, 10. November 2007
Liebe KRUPS,
Euer Handmixer hat ja bei Stiftung Warentest die Nute "gut" erhalten. Daher gibt es da offenbar wenig zu verbessern. Aber das ist ja auch schon 2003 gewesen und heute weht ein anderer Wind in Deutschlands Küchen. Das bedeutet: die Aufhängevorrichtungen, die dem Gerät beiliegen, sind absolut unnötig. Der vermutete Wunsch nach einer solchen Aufhängung stammt doch offenbar aus der Zeit, als Küchen von gelegentlich reinschauenden Männern Werkstätten nachempfunden werden sollten. Jederzeit griffbereites und vor allem sichtbares Gerät an der Wand war die Hirschgeweihsammlung des Tierliebhabers. Mit dem Einzug der Männer in die Küchen als Aktivposten, hat sich deren Haltung verändert. Sie erkennen, dass es sich bei diesem Raum um den Ort des Zusammenkommens und Kommunizierens handelt, der Gemütlichkeit ausstrahlen soll. Unter diesem zeitgeschichtlichen Gesichtspunkt macht sich ein hübsches Foto an der Wand allemal besser als KRUPSens 3MIX 8008 SILVER. Also spart Euch den Plastikkrempel. Die Schrauben und Dübel könnt Ihr gerne dabei lassen, sowas kann man immer brauchen. Und wenn Ihr wirklich up to date sein wollt, dann legt ein Gürtelholster bei, denn der moderne Mann will heute scheinbar immer alles bei sich haben.
Montag, 24. September 2007
Hallo LAMY,
ihr müsstet ja eigentlich FLOTTY heißen, so schnell wie Eure LAMY Tintenroller-Mine M66 leer ist. Da schreibt man hier und da mal ein Wort und schon muss man sich sputen den Einkaufszettel für neue Minen zu schreiben. Sicherheitshalber hat man noch einen Bleistift zu Hand, denn man weiß ja nie, ob die Tinte noch reicht. Klar, aus all dem spricht ja auch schon das Konzept: Leute, kauft Minen, dann geht es uns von LAMY gut. Aber bitte, dann wenigstens mit Qualität. Damit will ich sagen, dass ich die kurze Zeit wie die Mine hält wenigstens einen gleichmäßigen Strich sehen will und nicht in den ersten Tagen -- ja einige Tage reicht die Tinte schon -- eine dicke Farbbahn die auf die Folgeseiten durchdrückt und dann leider recht bald so eine halbherzige Linie, die eher wie eine halbseitige aussieht, so angeknabbert eben, als wäre bald Schluss. Total verunsichert ob der Dauerhaftigkeit künftiger Schreibleistung bekommt man dann Schwitzefinger, kauft neue Minen und schmeißt die alte weg, da sie ja eh nicht mehr schön schreibt. Und jetzt sagt bloß nicht, jahaaa aber leer, nee, leer war die doch noch gar nicht. Mag sein, aber wenn ich Zweiglein in Tinte tauche und dann versuche zu Schreiben, dann sieht das so aus, als würde ich eine noch gar nicht leere M66 nutzen. Also: ein gleichmäßiger Strich muss her. Und: liebe Konkurrenz, lohnt es sich für Euch Fremdhersteller nicht, mal Minen für den LAMY swift (besser!) nachzubauen?
Freitag, 10. August 2007
Hallo Harry,
zwar sind alle Bücher über Dich nun (angeblich) geschrieben, aber vielleicht ist eines der Drehbücher noch in Arbeit und dafür berücksichtige bitte folgendes. Noch nicht mal einem Potter Harry sollte es erlaubt sein, dermaßen Plump das Filmende anzukündigen, wie Du es in "Harry Potter und der Orden des Phönix" getan hast. Statt irgendwas von wegen falls kämpfen, dann doch besser wissend wofür, hättest du auch gleich die Brille abnehmen und süffisant direkt in die Kamera sagen können, dass das wirklich Interessante, dann im nächsten Film passiert und wir das entsprechende Kleingeld schon mal bereit legen sollen. In sofern haben da natürlich die Juroren der Filmbewertungsstelle Wiesbaden recht: die vorherigen Bücher und Filme musste man nicht gesehen oder in einer Urlaubsverzweiflung auf englisch gelesen haben für diesen jenigen, dafür ist aber der folgende unverzichtbar, um den aktuellen Frust abzubauen. Ob das noch das Prädikat besonders wertvoll rechtfertigt? Ich musste immerhin einmal lachen, weiß aber schon nicht mehr worüber. Aber so ein Ende will ich nicht nochmal sehen, falls ich im nächsten Jahr wieder eine OTTO-Kinokarte habe und damit günstiger an Karten komme.
Liebe Buitoni,
und auch Ihr schafft es nicht, Sachen so einzupacken, dass es Spaß macht, sie auszupacken. Granini, EDEKA und Jacobi wurden an dieser Stelle ja schon belehrt und folgerichtig ist heute Buitoni dran. Eure Nudeln habt Ihr sicher schon mal gegessen, aber habt Ihr Eure Eliche auch schon mal selbst ausgepackt? Die Knistertüte reißt mit Vorliebe von oben nach unten auf und auch nur, wenn man rohe Gewalt anwendet. Und dann fliegen einem 500 Gramm Nudeln durch die Küche. Baut die Packung doch mal so um, dass das Öffnen nicht immer einer Explosion gleich kommt. Es müssen ja nicht diese nicht klebenden Wiederverschließlaschen sein, bei denen man eh nie weiß wohin man sie denn kleben soll (einmal unten rum und dann auf die Rückseite...). Mir würde eine sauber zu erzeugende Öffnung am oberen Packungsende reichen.
Dienstag, 7. August 2007
Liebe Pommes-Hersteller,
da muss ich doch jetzt mal ganz unspezifisch in Eure Richtung rufen: scharfkantige Pommes mag ich nicht! Vielleicht liegt es an der Garmethode der Mensa im Institutsviertel, aber es ist für mich eine Zirkusnummer, hier Pommes zu essen. Es ist als würde ich Rasierklingen oder einen Packen Nägel futtern. Nur applaudiert mir niemand ob der am Zahnfleisch auszustehenden Qualen. Und jetzt komme mir bloß niemand mit klinischen Befunden, körperlich ist da alles o.k. Bleiben also die spitzwinkeligen cross frittierten Pommes, die doch wünderschön in einem mit Sandpapier ausgekleideten 50 Meter hohen Fallturm im Flug abgerundet werden könnten. Der Abrieb ergäbe feinstes Kartoffelpüree (Pommes sind doch aus Kartoffeln? heutzutage meine ich?). Oder: gleich alles zu Brei quetschen, den mag ich eh lieber.
Samstag, 21. Juli 2007
Liebe Granini,
gegen Eure Fruchtbonbons habe ich nichts einzuwenden. Aber wieder einmal hat die Verpackung einen Makel. Die Granini Fruchtbonbons Kirsche mit toller Füllung und gut klingendem Vitamin C stecken - zumindest in der 42 g Packung - in einer unverschämten Plastikhülle. Jedes Bonbon ist in diese gar nicht so selten anzutreffenden hinterhältigen Klarsicht-Plastik-Hüllen eingeschlagen, die schon beim Drandenken einreißen, um sich dann als kleine Fitzelchen am Bonbon festzuklammern und erst um Mund sich genau in dem Moment ablösen, der geeignet ist, um auf dem kürzesten Weg in einen Zahnzwischenraum zu schlüpfen. Also auch an Eure Entscheider ergeht der Rat: esst Euer Zeug doch mal selbst und packt es vorher selbst aus. Dann wird Euch vieles klarer.
Mittwoch, 27. Juni 2007
Liebe Dell
zu eurem Trost seid Ihr nicht alleine. Viele Notebookhersteller (nicht nur Dell) glauben, dass Notebooks schwarze Kabel haben müssen. In Kooperation mit den Fußbodenherstellern hat man sich auf diese Ton-in-Ton-Lösung geeinigt, damit möglichst viele Stolperunfälle zu Neuanschaffungen führen. Zumindest könnte man dies vermuten. Ich bin gerade auf einer Konferenz und täglich strauchelt jemand über fremde Notebookkabel. Einige sind sogar schon so professionell im Hängenblieben, dass sie sich nicht einmal umschauen was das war, denn es ist klar: Notebookkabel. Es sei erwähnt, dass Apples weiße Magnetlösung dann ganz gut funktioniert, wenn der Schwerpunkt vom Notebook aus gesehen jenseits der Stolperstelle liegt (das Mac-Kabel also ohne Verlängerung verwendet wird), sonst leidet das Kabel trotzdem. Für alle anderen, die keine Neonkabel ausliefern wollen: wie wäre es mit farbigen Strümpfchen, die man seinem Kabel anziehen kann? Oder sich selbst aufrichtende Wimpel? Oder Gasballone? Oder Lichterketten? Oder optisch-akustische Bewegungsmelder in Verbindung mit mechanisch-pneumatischen Ausweichreaktionen? Es gibt also viele Möglichkeiten, macht's besser.
Freitag, 15. Juni 2007
Lieber Stern,
dass Du möglichst lange in Händen gehalten werden willst, kann ich ja noch akzeptieren. Aber dass Du hinterrücks dich mit all deinen Druckfarben auf meiner Hand verewigst, das geht dann doch zu weit. Ganz davon abgesehen, dass die Abbildungen auf Menschenhaut dann doch nicht so gut lesbar sind. Ist ja auch alles spiegelverkehrt. Frag doch mal deine Drucker vom Stern, ob die nicht etwas haltbarere Farbe haben. Ansonsten könntest Du ja in jede Ausgabe so ein Zitrustüchlein für die Haltehandreinigung einkleben, das sonst immer bei halben Hähnchen dabei ist!?
Donnerstag, 14. Juni 2007
Liebe AEG-Electrolux,
das muss schon Absicht sein, was Ihre Entwickler sich da mit der AEG EA 150 Crema Espressomaschine geleistet haben. Einen Milchschäumer so anzubringen, dass der abtropfende Milchschuam auf gar keinen Fall im Auffangsieb landen kann ist schon hinterhältig. Aber dann auch noch das ganze Geschlabber so dicht am Gehäuse stattfinden zulassen, dass die Pfütze sich immer auch unter das Gerät ausbreitet und wunderbar den einen vorderen Standfuß umspült, - tja, das ist schon die hohe Kunst der Fehlkonstruktion, die nur noch groben Vorsatz vermuten lässt. Immerhin lenkt diese Gemeinheit vom böse klappernden Aufangsieb ab, da macht die Maschinen so ihren Kaffebrühlärm und irgendwann merkt man, dass das meiste Geschepper von losen Teilen stammt und fragt sich: muss das sein? Und auch Sie sollen sich fragen lassen: muss das sein?
Dienstag, 12. Juni 2007
Lieber Intermarché,
in Vallauris gibt es ja eine wunderbar gelegene Filiale von Dir - wunderbar hinsichtlich der Nähe zu unserer letzten Ferienwohnung. Jetzt kommt das große ABER, das auch kompromisslos ist: Deine Warenanordnung ist absolut verbesserungswürdig. Ein einziges Beispiel wird genügen, Dir das deutlich zu machen. Such doch mal nach Apfelkompott für kleine Kinder. Doch, doch nur zu. Man kann es überleben (ich habe es geschafft), wenn auch mit Schäden (die hier nicht erläutert werden). Was wird das haarsträubende Ergebnis sein? Es gibt an mindestens FÜNF Stellen in Deinem verwahrlosten Shop ca. 8-10 verschiedene Apfelkompotte. Ich will jetzt gar nicht davon reden, dass diese dann "naturel" heißen es aber nicht sind da tonnenweise Zucker drin ist etc. p.p. Es hilft da auch nichts, dass der Laden klimatisiert ist. Ich will einfach nicht eine halbe Stunde lang durch die Regalreihen wandern, immer wieder Zusstzstoffe vor mich hin murmeln, um dann irgendwann einfach irgendwas zu kaufen. Somit Intermarché: aufräumen!
Liebe Gardena,
Ihre Urlaubs-Bewässerung ist ja ein tolles Ding. Schon etliche Urlaube haben unsere Pflanzen faszinierend gut damit überstanden. Aber eine Sache bitteschön hätten Sie schon noch einbauen können: ein Nachtropfventil oder wie auch immer Sie es hätten nennen wollen. Denn im Moment ist es leider so, dass durch Ihre schöne Pumpe und die ganz tollen Schläuche und Verteiler Wasser nachläuft, wenn der Gießvorgang schon abgeschlossen ist. Das passiert zwar nur dann, wenn der Wasserspiegel der Quelle (z.B. Eimer) höher ist als das bewässernde Schlauchende, aber das ist nun leider liebe Denker von Gardena fast immer der Fall. Welcher Blumentopf ist schon höher als ein 10l Eimer? Alles hochzustellen geht auch nicht wirklich, wenn man die bis zu 36 Blumentöpfe bewässert, von denen Sie in der Produktwerbung sprechen. Um Überschwemmungen zuvermeiden, also bitte nachbessern.
Donnerstag, 22. März 2007
Liebe Philips,
seit einiger Zeit habe ich portable Kopfhörer aus Ihrem Hause. Die sind gemessen am Preis auch recht gut, aber das rundliche Plastikgehäuse könnte optimiert werden. Wen man durch das herausschauende Kabelende verleitet wird, das Kabel auszurollen, ohne den Deckel aufzumachen gibt es einen fürchterlichen Knatterton, da intern Plastiknasen über Plastikriffel rottern. Einfach mal ausprobieren, das ist kein schönes Sounddesign. - Ich kennen natürlich die Ausrede von Philips: vorher aufmachen! Aber das liegt einfach nicht nahe.
Montag, 29. Januar 2007
Liebe Dell und/oder Microsoft,
man mag von von eurer Hardware und Software halten was man will, aber eine Sache könnte nun wirklich mal verbessert werden. Was habe ich von einer Dockingstation und einem zweiten Monitor, wenn ich nach jedem Dockingprozess alle meine Desktopeinstellungen (Position der Icons, Auflösung der Monitore, Anordnung der Desktops usw.) von Hand wieder anpassen darf? Was soll ich mit einem Abdocken-Befehl in Windows, wenn der die wichtigsten Dinge nicht erledigt? Gleiches gilt natürlich auch für den Abdocken-Knopf auf der Dockingstation. - Falls es diese von mir gesuchte Funktion gibt, dann ist sie zu sehr versteckt, also auch was zum optimieren.
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