Samstag, 21. Juli 2007
Liebe Granini,
gegen Eure Fruchtbonbons habe ich nichts einzuwenden. Aber wieder einmal hat die Verpackung einen Makel. Die Granini Fruchtbonbons Kirsche mit toller Füllung und gut klingendem Vitamin C stecken - zumindest in der 42 g Packung - in einer unverschämten Plastikhülle. Jedes Bonbon ist in diese gar nicht so selten anzutreffenden hinterhältigen Klarsicht-Plastik-Hüllen eingeschlagen, die schon beim Drandenken einreißen, um sich dann als kleine Fitzelchen am Bonbon festzuklammern und erst um Mund sich genau in dem Moment ablösen, der geeignet ist, um auf dem kürzesten Weg in einen Zahnzwischenraum zu schlüpfen. Also auch an Eure Entscheider ergeht der Rat: esst Euer Zeug doch mal selbst und packt es vorher selbst aus. Dann wird Euch vieles klarer.
Mittwoch, 27. Juni 2007
Liebe Dell
zu eurem Trost seid Ihr nicht alleine. Viele Notebookhersteller (nicht nur Dell) glauben, dass Notebooks schwarze Kabel haben müssen. In Kooperation mit den Fußbodenherstellern hat man sich auf diese Ton-in-Ton-Lösung geeinigt, damit möglichst viele Stolperunfälle zu Neuanschaffungen führen. Zumindest könnte man dies vermuten. Ich bin gerade auf einer Konferenz und täglich strauchelt jemand über fremde Notebookkabel. Einige sind sogar schon so professionell im Hängenblieben, dass sie sich nicht einmal umschauen was das war, denn es ist klar: Notebookkabel. Es sei erwähnt, dass Apples weiße Magnetlösung dann ganz gut funktioniert, wenn der Schwerpunkt vom Notebook aus gesehen jenseits der Stolperstelle liegt (das Mac-Kabel also ohne Verlängerung verwendet wird), sonst leidet das Kabel trotzdem. Für alle anderen, die keine Neonkabel ausliefern wollen: wie wäre es mit farbigen Strümpfchen, die man seinem Kabel anziehen kann? Oder sich selbst aufrichtende Wimpel? Oder Gasballone? Oder Lichterketten? Oder optisch-akustische Bewegungsmelder in Verbindung mit mechanisch-pneumatischen Ausweichreaktionen? Es gibt also viele Möglichkeiten, macht's besser.
Freitag, 15. Juni 2007
Lieber Stern,
dass Du möglichst lange in Händen gehalten werden willst, kann ich ja noch akzeptieren. Aber dass Du hinterrücks dich mit all deinen Druckfarben auf meiner Hand verewigst, das geht dann doch zu weit. Ganz davon abgesehen, dass die Abbildungen auf Menschenhaut dann doch nicht so gut lesbar sind. Ist ja auch alles spiegelverkehrt. Frag doch mal deine Drucker vom Stern, ob die nicht etwas haltbarere Farbe haben. Ansonsten könntest Du ja in jede Ausgabe so ein Zitrustüchlein für die Haltehandreinigung einkleben, das sonst immer bei halben Hähnchen dabei ist!?
Donnerstag, 14. Juni 2007
Liebe AEG-Electrolux,
das muss schon Absicht sein, was Ihre Entwickler sich da mit der AEG EA 150 Crema Espressomaschine geleistet haben. Einen Milchschäumer so anzubringen, dass der abtropfende Milchschuam auf gar keinen Fall im Auffangsieb landen kann ist schon hinterhältig. Aber dann auch noch das ganze Geschlabber so dicht am Gehäuse stattfinden zulassen, dass die Pfütze sich immer auch unter das Gerät ausbreitet und wunderbar den einen vorderen Standfuß umspült, - tja, das ist schon die hohe Kunst der Fehlkonstruktion, die nur noch groben Vorsatz vermuten lässt. Immerhin lenkt diese Gemeinheit vom böse klappernden Aufangsieb ab, da macht die Maschinen so ihren Kaffebrühlärm und irgendwann merkt man, dass das meiste Geschepper von losen Teilen stammt und fragt sich: muss das sein? Und auch Sie sollen sich fragen lassen: muss das sein?
Dienstag, 12. Juni 2007
Lieber Intermarché,
in Vallauris gibt es ja eine wunderbar gelegene Filiale von Dir - wunderbar hinsichtlich der Nähe zu unserer letzten Ferienwohnung. Jetzt kommt das große ABER, das auch kompromisslos ist: Deine Warenanordnung ist absolut verbesserungswürdig. Ein einziges Beispiel wird genügen, Dir das deutlich zu machen. Such doch mal nach Apfelkompott für kleine Kinder. Doch, doch nur zu. Man kann es überleben (ich habe es geschafft), wenn auch mit Schäden (die hier nicht erläutert werden). Was wird das haarsträubende Ergebnis sein? Es gibt an mindestens FÜNF Stellen in Deinem verwahrlosten Shop ca. 8-10 verschiedene Apfelkompotte. Ich will jetzt gar nicht davon reden, dass diese dann "naturel" heißen es aber nicht sind da tonnenweise Zucker drin ist etc. p.p. Es hilft da auch nichts, dass der Laden klimatisiert ist. Ich will einfach nicht eine halbe Stunde lang durch die Regalreihen wandern, immer wieder Zusstzstoffe vor mich hin murmeln, um dann irgendwann einfach irgendwas zu kaufen. Somit Intermarché: aufräumen!
Liebe Gardena,
Ihre Urlaubs-Bewässerung ist ja ein tolles Ding. Schon etliche Urlaube haben unsere Pflanzen faszinierend gut damit überstanden. Aber eine Sache bitteschön hätten Sie schon noch einbauen können: ein Nachtropfventil oder wie auch immer Sie es hätten nennen wollen. Denn im Moment ist es leider so, dass durch Ihre schöne Pumpe und die ganz tollen Schläuche und Verteiler Wasser nachläuft, wenn der Gießvorgang schon abgeschlossen ist. Das passiert zwar nur dann, wenn der Wasserspiegel der Quelle (z.B. Eimer) höher ist als das bewässernde Schlauchende, aber das ist nun leider liebe Denker von Gardena fast immer der Fall. Welcher Blumentopf ist schon höher als ein 10l Eimer? Alles hochzustellen geht auch nicht wirklich, wenn man die bis zu 36 Blumentöpfe bewässert, von denen Sie in der Produktwerbung sprechen. Um Überschwemmungen zuvermeiden, also bitte nachbessern.
Donnerstag, 22. März 2007
Liebe Philips,
seit einiger Zeit habe ich portable Kopfhörer aus Ihrem Hause. Die sind gemessen am Preis auch recht gut, aber das rundliche Plastikgehäuse könnte optimiert werden. Wen man durch das herausschauende Kabelende verleitet wird, das Kabel auszurollen, ohne den Deckel aufzumachen gibt es einen fürchterlichen Knatterton, da intern Plastiknasen über Plastikriffel rottern. Einfach mal ausprobieren, das ist kein schönes Sounddesign. - Ich kennen natürlich die Ausrede von Philips: vorher aufmachen! Aber das liegt einfach nicht nahe.
Montag, 29. Januar 2007
Liebe Dell und/oder Microsoft,
man mag von von eurer Hardware und Software halten was man will, aber eine Sache könnte nun wirklich mal verbessert werden. Was habe ich von einer Dockingstation und einem zweiten Monitor, wenn ich nach jedem Dockingprozess alle meine Desktopeinstellungen (Position der Icons, Auflösung der Monitore, Anordnung der Desktops usw.) von Hand wieder anpassen darf? Was soll ich mit einem Abdocken-Befehl in Windows, wenn der die wichtigsten Dinge nicht erledigt? Gleiches gilt natürlich auch für den Abdocken-Knopf auf der Dockingstation. - Falls es diese von mir gesuchte Funktion gibt, dann ist sie zu sehr versteckt, also auch was zum optimieren.
Samstag, 28. Oktober 2006
Liebe EDEKA,
Sie haben da einen Bio-Räucherlachs in Ihrem EDEKA Sortiment, der leider falsch verpackt ist. Die Bio Wertkost Packung hat rechts oben einen Hinweis, dass hier die Packung zu öffnen sei. Von hier aus geöffnet, lässt sich bei einer aromaschonenden Teilöffnung der inliegende Lachs jedoch nur schwerlich in den vorliegenden Scheiben entnehmen. Der Lachs liegt in Lagen, dachziegelartig in der Packung. Diese Anordnung erleichter die schweibenweise Entnahme, jedoch nur von der anderen Seite aus, da die oberste Scheibe unten zu finden ist. Wenn man nun wie von Ihnen vorgeschlagen von oben öffnet, muss man entweder die ganze Packung aufreißen oder die oberste Scheibe die zu unterst liegt mühsam herauspulen. Lange Rede, kurzer Sinn: drehen Sie die Pappeinlage mit dem geschichteten Lachs um oder ändern Sie die Beschriftung!
Mittwoch, 25. Oktober 2006
Liebe VAG Freiburg,
Gratulation zu Ihren (gar nicht mehr all zu) neuen Anzeigetafeln, die die aktuelle Wartezeit bis zur nächsten Bahn anzeigen. Da gibt es jedoch Verbesserungsbedarf! Zu Zeiten selten fahrender Bahnen zeigen Sie Ihren Kunden nicht die Wartezeit sondern die Abfahrtszeit der nächsten Bahn. Zunächst eine tolle Idee, denn niemand will da lesen, dass es noch z.B. 78 Minuten bis zur nächsten Bahn sind. Was jedoch machen die armen Leutchen, die sich zwar Ihrer technologischen Nuerung erfreuen, jedoch selbst auf einige verzichten, also keine Uhr dabei haben? Und nein, die haben auch kein Handy, keinen PDA, kein Notebook und auch sonst kein die Zeit anzeigendes Gerät dabei. Wäre es da nicht nett, wenn die Displays der VAG Freiburg mal ganz untypisch auch die aktuelle Zeit anzeigen würden? Oder kommt jetzt die Technikerantwort: geht nicht?
Montag, 23. Oktober 2006
Liebe Damen und Herren Jacoby,
ja, ich meine Sie, die Saftabtüter aus dem Süden. Ich bin ja ein Freund kantiger Getränkepacks: leicht, prakisch, stabil, faltbar, pfandfrei und vielleicht sogar ökologisch (je nach Meinung). Aber offenbar haben Sie sich von den Ideengebern und Marketingfüchsen der Pappkartons für Flüssiges keinen reinen Saft einschenken lassen und auch keinen trüben. Ihre Saftpacks sprottern, klecksen und sabbern wie eine Doggenlefze. Ist Ihnen noch nie aufgefallen, wenn Sie einen Ihrer Säfte genießen wollen, dass dies aufgrund des verkleckteren Tischs nicht möglich ist? Bevor Sie zum Glas greifen muss die Küche renoviert werden. Wie kann das nur passieren? Verbessern Sie was an Ihrem Tütenverschluss! Dingend.
Abonnieren
Posts (Atom)